Die Gemeinschaftsgrundschule Hackenberg in Remscheid-Lennep besteht seit 1973. Sie liegt in Nordrhein-Westfalen, im schönen Bergischen Land. 270 Schülerinnen und Schüler werden zurzeit in vier jahrgangsgemischten Eingangsklassen 1/2, in zwei 3. Schuljahren, zwei 4. Schuljahren und in zwei Montessoriklassen mit der Jahrgangsmischung 1-4 unterrichtet. In vier integrativen Klassen lernen Kinder mit und ohne Behinderungen im gemeinsamen Unterricht zusammen.
Von Anfang an wurde die Schulentwicklung sowohl durch Schulleitung, Lehrerinnen und Lehrer als auch durch engagierte Eltern aktiv gestaltet. So entwickelten sich Traditionen, die gepflegt wurden und zum Teil heute noch Bestand haben. Gleichzeitig forderten veränderte Lebens- und Umweltbedingungen der Kinder Veränderungen in Bezug auf Lernen und Lehren. Es werden Unterrichtskonzepte für wichtig erachtet, die sowohl diese gesellschaftlichen Entwicklungen als auch die neuen Erkenntnisse über das Lernen einbeziehen.
Schon vor über 25 Jahren wurden erste Schritte hin zur Öffnung des Unterrichts durch Freiarbeit und selbstbestimmtes Lernen getan und von da an konsequent weiter verfolgt. Seit 1996 wurde der Einsatz von Computern erprobt, inzwischen sind sie fester Bestandteil des Lernens. So gehören heute offene Unterrichtsformen, selbstständiges, individuelles und eigenverantwortliches Lernen, Umgang mit neuen Medien, soziales Miteinander und friedliche Konfliktbewältigung als wichtige Eckpunkte zum Selbstverständnis der Schule.
Die Auszeichnung als Preisträger beim Deutschen Schulpreis 2011 würdigte die engagierte Arbeit an der GGS Hackenberg in besonderem Maße.
Durch die umfangreiche Schulhomepage wird die Öffnung nach außen verstärkt. Austausch und Zusammenarbeit mit anderen Schulen und Ländern, mit außerschulischen Partnern und Institutionen gehören zum Schulalltag. So arbeitete die Schule mit zwei englischen Primary Schools aus Dudley bei Birmingham und einer österreichischen Grundschule aus Lieboch bei Graz in einem dreijährigen von der Europäischen Union unterstützten COMENIUS-Projekt zusammen. Auch das langjährige Kooperationsprojekt mit dem in Lennep gelegenen Deutschen Röntgen-Museum stellt eine Öffnung der Schule dar. Die Tatsache, dass W.C. Röntgen in Lennep geboren wurde und damit verbunden das Thema Röntgenstrahlen stellen ein wichtiges und stets präsentes Stück Heimatgeschichte dar, abzulesen beispielsweise in der Benennung von wichtigen Bauwerken, Straßen und Veranstaltungen. Weitere Einzelheiten über die Schule finden sich in der Schulhomepage unter www.ggshackenberg.de