Wisst ihr, dass man mit Röntgenstrahlen Sachen und Dinge überprüfen kann?
Was haben wohl Autos mit Röntgen zu tun?
Viele Gegenstände des täglichen Lebens werden vor Gebrauch überprüft, ob sie auch richtig hergestellt worden sind. Damit man nicht alles aufmachen muss, kann man auch hier wieder röntgen.
Schon Wilhelm Conrad Röntgen hatte hierzu erste Ideen. Er hat nämlich sein gutes Jagdgewehr geröntgt. Hier seht ihr das Röntgenbild. Man erkennt zwei Rohre, die man auch Läufe nennt. Links sieht man eine Schrotladung, die aus mehreren kleinen Bleikügelchen besteht. Rechts eine Patrone mit einer einzigen größeren Bleikugel. Das Schießpulver sieht man nicht. Dafür aber die kleinen Zündhütchen zur Zündung des Schießpulvers.
Man hat später dann sogar ganze Autos geröntgt. Hier seht ihr das Röntgenbild eines Mercedes Sl350 aus den 1950er Jahren. Das Bild wurde von oben aufgenommen. Könnt ihr etwas erkennen? Links ist der Kofferraum mit dem Reserverad. Ganz vorne sieht man den Mercedesstern. Dann kommt der Motor. Der ist fast ganz weiß im Röntgenbild. Ein Zeichen dafür, dass die Strahlung durch den massiven Motorblock nicht durchdringen kann. Seht ihr das Lenkrad? Heute werden immer noch bestimmte teile deines Autos geröntgt. Felgen aus dem Metall Aluminium gehören zum Beispiel dazu.