Röntgenstrahlen im Weltraum ?
Aber ja und zwar heftig! Wir werden jeden Tag mit Röntgenstrahlen aus dem Weltall bombardiert. Die meisten davon kommen von unserer Sonne. Neben Licht, Wärme und Ultraviolettem Licht werden im Inneren der Sonne auch Röntgenstrahlen erzeugt. Aber keine Angst, die Erde hat sozusagen einen Schutzschirm, der diese Röntgenstrahlen nicht durchlässt. Es besteht also keine Gefahr für uns. Wissenschaftler, die das Weltall und fremde Sterne untersuchen, man nennt sie Astronomen, interessieren sich sehr für die Messung dieser Röntgenstrahlen, da sie Forschungen über das Leben und Sterben von Sternen ermöglichen.?
Kennst du schwarze Löcher? Dann schau dich auf jeden Fall hier um.
Habt ihr schon einmal in einer klaren Nacht den Sternenhimmel beobachtet? Es ist einfach faszinierend, was man da alles beobachten kann. Leider können wir mit dem bloßen Auge nur einen winzigen Bruchteil des Universums beobachten. Die Entwicklung von Fernrohren durch Galileo Galilei im 17. Jahrhundert brachte dabei schon eine entscheidende Verbesserung. Bald blickten die Astronomen mit immer größeren Teleskopen, das sind Ferngläser mit denen man das Weltall betrachten kann, immer tiefer in die Weiten des Kosmos.
So ein Röntgensatellit ist schon ziemlich riesig. Hier seht ihr ein Bild des europäischen Röntgensatelliten XMM. Er wiegt 3,8 Tonnen, ist 10 Meter lang und 4 Meter im Durchmesser. Seine Solarflügel haben eine Spannweite von 16 Metern. Er fliegt auf einer Höhe von 850 bis 114.000 Kilometern um die Erde.