1894
Röntgen wird zum Rektor der Universität Würzburg ernannt.
1895
Am 8. November entdeckt Röntgen eine neue Sorte von Strahlung, die er selber als X-Strahlung bezeichnet.
1895
Am 22. Dezember nimmt Röntgen die hand seiner Frau mit der neuen X-Strahlung auf. Dies ist die Geburtsstunde der medizinischen Radiologie.
1896
Am 23. Januar hält Röntgen seinen einzigen öffentlichen Vortrag und nimmt dabei die Hand des berühmten Anatomen Prof. von Kölliker auf. Begeistert von der Aufnahme schlägt von Kölliker vor, die neue Strahlung als „Röntgenstrahlung“ zu bezeichnen.
Am 15. Juni ernennt ihn seine Heimatstadt Lennep zum Ehrenbürger.
1899
Am 22. Juli wird Röntgen ordentlicher Professor und Direktor des Physikalischen Instituts an die Ludwig-Maximilians-Universität in München an. Gleichzeitig wird er zum Königlich Bayerischen Geheimen Rat ernannt.
1900
Röntgen erhält von der Columbia Universität in New York die nur alle fünf Jahre verliehen bedeutende Bernard-Medaille verliehen.
1901
Am 10. Dezember erhält Röntgen den ersten Nobelpreises für Physik in Stockholm verliehen. Er hält als einziger keinen Vortrag. Das Preisgeld in Höhe von 50.000 Kronen stiftet der Universität Würzburg.
1923
Am 10. Februar stirbt Röntgen im Alter von fast 78. Jahren in München an einem Darmtumor.
Im November wird seine Asche im Familiengrab auf dem alten Friedhof in Gießen beigesetzt.