Röntgenstadt nennt sich die ehemalige Tuchmacherstadt Lennep heute. Wilhelm Conrad Röntgen (1845-1923), der aus einer alten Lenneper Tuchmacherfamilie stammt, verbrachte hier seine ersten Lebensjahre. 1895 entdeckte er in Würzburg die Strahlen, die heute die ganze Welt als Röntgenstrahlen kennt. Seine Arbeit revolutionierte nicht nur die gesamte medizinische Diagnostik und bereitete den Weg für viele hochtechnologische Anwendungen. Der geniale Physiker, Entdecker, Forscher und Träger des ersten Nobelpreises für Physik ist eine Leitfigur des interdisziplinären und kreativen Quer-Denkens. Das 1932 eröffnete Museum wurde zur Regionale 2006 im Rahmen einer grundlegenden Restrukturierung und maßgeblichen Erweiterung aller seiner Angebote vom wissenschaftlichen Spezialmuseum zu einem lebensnahen Themenmuseum kreativen Forschens und erlebnisreichen Entdeckens umgestaltet. Die mehrschichtige (und mehrsprachige) Aufarbeitung der Themen reicht von populärwissenschaftlich bis fachspezifisch; von Forscherpfaden für Kinder bis hin zu multimedialen Datenarchiven. Ein Besucherlabor, ein Kino, Gastronomie, ein Museumsshop und Wechselausstellungen werden in Zukunft das Museumserlebnis rund machen. Nicht nur schauen und staunen, sondern aktiv und interaktiv selber ausprobieren und experimentieren, sich auf die Spuren Röntgens zu begeben, heißt hier die Devise.
Deutsches Röntgen-Museum
Adresse Schwelmer Straße 41, 42897 Remscheid
Telefon +49 2191 16 33 84
Internet www.roentgenmuseum.de
Öffnungszeiten Dienstag bis Freitag 10 - 18 Uhr, Samstag und Sonntag 11 - 18 Uhr,
ÖPNV Bahnhof RS-Lennep, Buslinie 655 bis Haltestelle Röntgen-Museum